IVD Berlin-Brandenburg e.V.
13. September 2021

IVD Verwaltertreff

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IVD Clubabend

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Gute Räume für alle – zehn wohnungspolitische Gründe für einen Politikwechsel in Berlin

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Enteignung ist die Rolle rückwärts

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3. September 2021

19. Berlin-Brandenburger Immobilientag 2021

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24. August 2021

Den ländlichen Raum mitdenken und allen Wohnbedürfnissen nachkommen

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10. August 2021

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28. Juli 2021

Gewerbemietern entgegenkommen

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20. Juli 2021

IVD Clubabend

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12. Juli 2021

Mit finanziellen Förderungen den Immobilienkauf erleichtern

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Berlin, 14. Juli 2021 – „Immobilien sind der Schlüssel zur Vermögensbildung“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Auch der IVD Berlin-Brandenburg fordert im Rahmen seiner Kampagne „Gute Räume für alle! Zehn wohnungspolitische Gründe für einen Politikwechsel in der Stadt“ finanzielle Erleichterungen für Käuferinnen und Käufer von Immobilien.

Unter anderem schlägt das DIW eine Sozialkaufprämie vor. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss zum Eigenkapital für Haushalte mit niedrigem Einkommen, die Immobilien erwerben möchten. „Eine sinnvolle Maßnahme“, lautet die Einschätzung von Markus Jurzik Schatzmeister des IVD Berlin-Brandenburg. „Denn unsere Erfahrungen zeigen: Das Eigenkapital ist für viele Menschen die größte Hürde beim Immobilienkauf. Ein Förderprogramm mit entsprechenden Zuschüssen könnte hier Erleichterungen bringen.“

 

Ein weiterer Hebel, um die Hürde des Eigenkapitals zu verringern, ist die steuerliche Begünstigung des Erwerbs selbstgenutzter Immobilien. „Ein geringerer Grunderwerbsteuersatz wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Denn die Grunderwerbsteuer nimmt den größten Teil der Kaufnebenkosten ein und erschwert damit die Beschaffung des Eigenkapitals, die ohnehin meist schwierig ist, enorm.

Markus Jurzik, stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister

Wir plädieren dafür, auf Bundesebene die Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer ganz abzuschaffen. Hier könnte das Land Berlin einen Impuls über eine Bundesratsinitiative setzen. Es ist nachvollziehbar, dass mit einem Share-Deal-Gesetz ein Steuerschlupfloch für größere Unternehmen verkleinert wurde. Spätestens jetzt müssen aber die Mehreinnahmen genutzt werden, um private Käuferinnen und Käufer zu entlasten“, erklärt Markus Jurzik.

„Darüber hinaus würde ein geringerer Hebesatz für die Grundsteuer finanzielle Erleichterung bringen – und zwar sowohl für Eigentümerinnen und Eigentümer als auch für Mieterinnen und Mieter. Berlin ist bei jeglichen Immobiliensteuern Hochsteuerland.“

Die meisten Förderprogramme der Investitionsbank Berlin (IBB) zielen auf Maßnahmen zur energetischen Optimierung oder den altersgerechten Umbau von Gebäuden. „Der Kauf von Wohneigentum wird nur in Form eines Kredits unterstützt, der für viele Menschen nicht günstiger sein dürfte als ein herkömmlicher Bankkredit“, sagt Markus Jurzik. „Das ist schade, denn Wohneigentum schützt vor Altersarmut. Gerade in Berlin brauchen wir deshalb eine bessere Förderung von Käuferinnen und Käufern. Das würde den Menschen mehr helfen als Mietendeckel und Milieuschutz.“

 

Gute Räume für alle! Zehn wohnungspolitische Gründe für einen Politikwechsel in Berlin

Teil 1: Ein Bündnis für das Wohnen

Teil 2: Willkommenskultur für Immobilien

Teil 3: Flächenpotenziale besser nutzen

Teil 4: Klimaschutz fördern

Teil 5: Vermietung wertschätzen

 

#GuteRaeumefueralle #agh21 #BuendnisfuerdasWohnen

 

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