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Berlin, 24. Juli 2019 – Laut Medienberichten stornieren erste Bauherren aufgrund des geplanten Mietendeckels Bauaufträge. Dazu erklärt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD Berlin-Brandenburg: „Verfestigen sich diese ersten Anzeichen von Investitionsrückstellungen zu einem Trend, werden die Auswirkungen auf den Berliner Wohnungsmarkt fatal sein. Wohnungsinvestoren werden um Berlin einen großen Bogen machen, der Wohnungsneubau wird zum Erliegen kommen. Der Senat steuert auf eine woh-nungspolitische Katastrophe zu. Das ist unverantwortlich.“

Nach dem Wohnungsmarktbericht der Investitionsbank Berlin (IBB) fehlen aktuell in Berlin rund 132.000 Wohnungen, um den derzeitigen Bedarf zu decken. Schon jetzt kommt der Wohnungsneubau dem Bedarf nicht nach. 2018 wurden lediglich rund 16.700 Wohnungen fertiggestellt.

„Die Wohnungsknappheit belastet Mieter, Wohnungssuchende und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Um die Zukunft Berlins nicht aufs Spiel zu setzen, fordern wir den Senat auf, den Mietendeckel nicht umzusetzen und stattdessen den Wohnungsneubau zu fördern“, sagt Huth.