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Wohnen im Alter – Teil 5: Finanzielle Fördermöglichkeiten

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Der Umbau einer Wohnung in einen altersgerechten und barrierefreien Zustand ist durchaus mit einigem Aufand auch finanzieller Art verbunden. Glücklicherweise gibt es unter bestimmten Bedingungen Fördergelder abzugreifen.

Bedarf und Bedürfnisse

Nur knapp 5% der älteren Menschen wohnen bisher in einer barrierefreien Wohnung – man kann also guten Gewissens von einem enormen Bedarf reden, der hier offensichtlich wird, speziell, wenn wir bedenken, dass die Bevölkerung Deutschlands immer älter wird. Über die verschiedenen Möglichkeiten der baulichen Veränderungen, die die Bedürfnisse älterer Menschen abdecken, haben wir ja schon in den vergangenen Episoden (Newsletter Januar/ Februar/ März/ April) dieser Kurzserie geschrieben und sollen jetzt hier im Einzelnen nicht mehr aufgeführt werden. Grundsätzlich sind Bereiche wie Wegegestaltung, Umbau der Sanitärbereiche, Aufhebung von Niveauunterschieden und ggf. Anpassung von Raumgeometrien förderwürdig.

Kredit oder Kohle?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Förderungen: entweder durch einen verbilligten Kredit oder durch Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Um sich für die Förderungen zu qualifizieren, muss man üblicherweise Eigentümer*in der Wohnung sein; sind diese einverstanden, können auch u.U. Mieter*innen Zuschüsse zu den Umbauten beantragen. Die Durchführung der Umbauten durch Fachbetriebe ist bei den Förderungen der KFW zwingend vorgeschrieben; außerdem ist die Beauftragung eines Sachverständigen im Vorfeld erforderlich. Grundsätzlich sind auch Kombinationen mit anderen Fördertöpfen denkbar, solange die Gesamtfördersumme nicht überschritten wird. Im Nachgang wird dann oft noch eine Dokumentation inklusive Rechnungen und Zahlnachweisen verlangt.
Die KFW unterstützt mit Zuschüssen einen Umbau mit bis zu 12,5% der förderfähigen Kosten und bis maximal 6250 €. Verbilligte Kredite ab 0,75% effektivem Jahreszins gibt es bis zu einer Höhe von 50.000 € pro Wohneinheit. Das sind Summen, mit denen sich durchaus etwas anfangen lässt.

Fazit

Es lohnt sich als Eigentümer*in wirklich, mal einen Blick auf die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Umbauten zu wagen, die einem das Leben im Alter erleichtern. Außerdem ist Barrierefreiheit in einer alternden Gesellschaft tendenziell ein verkaufsförderndes Argument.

Quellen:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Barrierereduzierung/
http://www.foerderdatenbank.de